Widmung Für Anton

Danksagung an:

Marie, Marga, Jörg. Jürgen und Parthena für ihre Anregungen, Lektorate und Unterstützung, so dass aus einer Idee dieses Projekt werden konnte

Über das Reisen

Entsprechend Plato gab es auf dem Vorplatz des Apollotempels in Delphi eine Redewendung: „Gnothi safton“ „Erkenne Dich selbst“. Wenn man die großen Epen der Menschheit betrachtet, scheint es, dass man auf eine Reise gehen muss, um sich selbst zu erkennen und die Reife der Wahrheit zu erreichen. Reisen…als Prozess, sich selbst zu erkennen. Das erfordert eine intensive Arbeit und eine lange Zeit

Parthena Soulidou

… statt „Welche Länder hast du besucht?“, würde ich fragen: Wie hat das Reisen deine Vorstellungskraft und deinen Ideenreichtum beeinflusst? Das große Abenteuer unserer Zeit besteht darin, herauszufinden, wer noch alles auf dieser Welt lebt. Auf Reisen kommen wir aus unserer kleinen Welt hinaus und stellen fest, dass alles viel schwerer zu verstehen ist. Wenn das Coronavirus das Reisen stoppt sind wir erledigt. Das wäre ein Rückschritt . Wirklich gefährlich

Theodore Zeldin, Die Kunst der Konversation,Zeit Wissen6/2020, S.28ff)

In dem Punk waren sich sein neues und sein altes Ich einig. Die Welt wollte gesehen werden.

Jackie Thomae : Brüder

Über das Schreiben

In Thomas Wolfes Roman Schau heimwärts Engel „spricht fast jede Seite auch davon, dass alles, was ins Bewusstsein dringt und Erfahrung wird, bereits geschehen und Vergangenheit ist ( Klaus Modick im Nachwort zum Roman) .Oft vergehen dann Jahre, bevor es gelingt Erlebtes in Worte zu fassen. BM

…dass jemand, der Schriftsteller sein will, die Möglichkeit haben muss, sich zurückzuziehen, zu jeder Tages- und Nachtzeit Notizen zu machen; dass seine Arbeit an der Sprachlich noch lange, nachdem er den Stift weggelegt hat, fortsetzt und plötzlich, mitten in einer Mahlzeit oder einer Unterhaltung, von ihm Besitz ergreifen kann.

André Gorz in Brief an D.

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Veröffentlicht von

Dr.Mielke Burkhard

Dr.Burkhard Mielke Berlin ist meine Stadt – Geburtsort und seit Jahren wieder die Stadt, in der ich lebe. Geprägt hat mich am meisten mein Studium der Romanistik und des Sports an der Sporthochschule und Universität zu Köln. Begeistert hat mich jedoch meine Promotion zum Dr. phil., die mir ermöglichte, mit dem Thema „Tourismus oder Völkerverständigung? Die internationalen Begegnungen der Schulen“ eine Verbindung der Faszination des Reisens mit Begegnungen von damals jugendlichen Menschen, Kulturen und Lebensorten herzustellen. Als junger Lehrer waren es Schüler-Austauschfahrten mit Tunesien, als Schulleiter die Schulpartnerschaften mit Upstate New York, Beijing und Shanghai, als Präsident der Europäischen Schulleitungsvereinigung (ESHA) und Mitglied der Internationalen Schulleitungsorganisation (ICP) viele internationale Tagungen zur Bildung der Jugend an unterschiedlichsten Orten der Welt. Immer war es mein Bestreben, Leute mitzunehmen in diese Faszination des einen Augenblick lang Fremdens, des Austausches und der neuen Erfahrungen, die mir auf immer andere Weise sagen: Ja, das ist meine Welt.

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